In der Bundesrepublik Deutschland ist Brustkrebs der häufigste bösartige Tumor bei Frauen: Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts Berlin erkranken jährlich mehr als 55.000 Frauen neu daran. Zunehmend sind auch jüngere Frauen betroffen. In den vergangenen Jahren haben sich die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten immer weiter verbessert, sodass eine immer größere Zahl von Frauen geheilt wird.
Zertifizierte Brustkrebszentren in der Bundesrepublik
Auf der Seite
www.krebsgesellschaft.de finden Sie die von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannten Brustkrebszentren. Diese Zentren erfüllen die fachlichen Anforderungen an Brustkrebszentren und verfügen über ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem.
Einführung und Aufbau der Brust
Das Verständnis für die Erkrankung Brustkrebs, die Diagnostik, die Behandlung und Nachsorge wird leichter, wenn Sie sich mit Aufbau und Funktion der Brustdrüse (Mamma) vertraut machen.
Brustkrebs - warum entsteht er?
An Brustkrebs zu erkranken, ist keine Frage der “Schuld“ oder des falschen Handelns, und es ist auch kein unabwendbares Schicksal, in das man sich fügen muss. Lernen Sie durch Selbstuntersuchungen den Krebs frühzeitig zu erkennen.
Der Körper sendet Alarmsignale
Wie zuvor erwähnt, spielt die Früherkennung die wichtigste Rolle im Kampf gegen Krebserkrankungen der Brust. Den wichtigsten Beitrag zur frühzeitigen Entdeckung eines Tumors können Sie selbst leisten.
Diagnostik
Bei Verdacht oder Hinweisen auf eine Brustkrebserkrankung wird Ihr Arzt mit Ihnen über die Untersuchungen sprechen, die notwendig sind, um die Diagnose zu sichern. Außerdem gibt es die körperliche Untersuchung, bildgebende Verfahren und die Biopsie.
Lebensqualität
Die Mitteilung, dass Sie an Krebs erkrankt sind, wird Ihr Leben sicherlich deutlich verändern. Plötzlich tritt etwas Schicksalhaftes und vom eigenen Willen nicht Beeinflussbares in Ihr Leben.
Therapie des Brustkrebses
Im Mittelpunkt des Programms steht die gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Patientin und Arzt, um diejenige Therapie einzuschlagen, die für die Patientin am besten und geeignetsten ist.
Wiederaufbau der Brust
Nach einer Brustamputation stellt sich für die betroffenen Frauen die Frage: Lasse ich meine Brust wieder aufbauen oder entscheide ich mich stattdessen für eine Prothese?
Strahlentherapie
Die Strahlenbehandlung gehört seit rund 80 Jahren neben der Operation zur Standardbehandlung bei Brustkrebs.
Systemische Therapie
Wenn im Körper noch Tumorzellen verblieben sind, können diese — ergänzend zu Operation und Strahlentherapie — durch Medikamente bekämpft werden, die sich im gesamten Körper verteilen (systemisch wirken).
Nachsorge
Im Mittelpunkt der einzelnen Nachsorgeuntersuchungen steht die Besprechung mit der Patientin.
Fortgeschrittene Krankheit und Metastasen
Ziel der regelmäßigen Nachuntersuchungen ist es, eventuell aufgetretene Absiedelungen des Tumors (Metastasen) oder das Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) in der Brust frühzeitig zu entdecken. Das rechtzeitige Erkennen kann ein entscheidender Vorteil sein.
Palliativtherapie und Schmerztherapie
Tumorbedingte Beschwerden wie beispielsweise Schmerzen sollen frühzeitig und ausreichend entsprechend internationalen Standards behandelt werden, denn dann lassen sie sich völlig beheben oder zumindest sehr viel deutlicher lindern als bei unregelmäßiger oder zu später Behandlung.
Informationen und Rat
Rasche, kompetente Hilfestellung, Unterstützung und Beratung erhalten Krebspatienten und ihre Angehörigen bei der Deutschen Krebshilfe. Selbstverständlich kostenlos.
Hier erhalten Sie praktische Ratschläge zu den Themen Psychologie, Medizin, Reise, Ernährung, Sport und Wellness.
Auch Ihre Vaillant BKK steht Ihnen bei diesem Thema mit Rat und Tat zur Seite. Erfahren Sie mehr zu BKK medPlus für Brustkrebs-Patientinnen.
Wie Sie Ihre Brust selbst untersuchen können, erfahren Sie auf der Internetseite der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V.